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Additiv-Masterbatche für Blas- und Flachfolien, Plattenextrusion und Beschichtungen

  • optimieren entweder den Produktionsprozess z.B. durch Verhinderung von "Blocking" bei der Konfektionierung, kürzere Taktzeiten, Vermeidung von Stippen oder Polymerschädigung (längere Siebstandzeiten, kürzere Reinigungszeiten etc.)
  • oder rüsten das Endprodukt mit hochwertigen Eigenschaften aus (thermostabil, UV-geschützt, antistatisch, transparent, isolierend etc.)

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Voraussetzungen für leistungsfähige Wirkstoffkonzentrate sind

  • die sorgfältige Auswahl der bestmöglichen Additive
  • die auf unserem Know-how basierende Kombination der einzelnen Wirkstoffe zu einer maßgeschneiderten Rezeptur.

Verarbeitungsverfahren

Unsere Additiv-Masterbatche sind u.a. für folgende Verarbeitungsverfahren konzipiert:

  • Extrusion von Blas- und Flachfolien
  • Profil- und Plattenextrusion
  • Tiefziehfolien
  • Schaumfolien
  • Beschichtungen u.a.

Polymere

Unsere Masterbatche eignen sich je nach verwendetem Trägerpolymer für folgende Anwendungen:

  • PE-LD, PE-HD, PE-LLD und Mischungen daraus
  • PP-Homo, PP-Copo, PP-Random
  • EVA, EBA, UNI
  • PA 6, PA 6.6, PA 11
  • PS und Co-Polymere (z.B. ABS)
  • PC
  • PET
Weitere technische Kunststoffe auf Anfrage.

Kombibatche / Farb-Masterbatche

Die Additiv-Masterbatche aus unserem Lieferprogramm können auch als Kombibatch mit Weiß, Schwarz oder Grau geliefert werden. Unterlagen hierzu stehen auf Wunsch zur Verfügung. Außerdem bieten wir eine große Auswahl an Weiß-, Schwarz- und Grau-Masterbatchen ohne Additive an – Informationen gern auf Anfrage!



Zeitlicher Verlauf der Reibungswerte
bei Dosierung von 2%
Grafik: Zeitlicher Verlauf der Reibungswerte

Additive

AO: Verarbeitungsstabilisatoren schützen Polymere und Wirkstoffe vor einer Schädigung bei der Verarbeitung.
Langzeitstabilisatoren vermeiden thermisch bedingte Alterungserscheinungen.
Slip: Gleitmittel wie Polyolpartialester oder Fettsäurederivate verbessern die Entformbarkeit und die Fließeigenschaften, erleichtern die Montage oder erzeugen einen Gleiteffekt auf der Oberfläche (siehe Grafik).
AST: Lang- und Kurzzeit- Antistatika wie ethoxylierte Amine, Alkanolamine, Alkylsulfonate oder Glycerinmonostearat einzeln oder kombiniert mit synergistischer Wirkung.
Prozesshilfe: a) Fluor-Elastomer-Copolymer vermeidet Schmelzebruch bei zähfließenden Polymeren wie PE-LLD oder ultrahochmolekularem PE-HD.
b) Erhöht die Taktraten bei PP-Folien im Thermoformingverfahren.
NK: Nukleierungsmittel (Clarifier) erhöhen die Kristallinität bei PP und erzeugen hochtransparente Folien.
Reinigungscompounds:
  Spezielle Mischungen aus Additiven und funktionellen Füllstoffen verkürzen die Reinigungszeiten bei Material- und Farbwechsel oder beschleunigen das Wiederanfahren von Extrusionsanlagen (Shut-down-MB).
UV-Stabilisatoren:
  "HALS": Polymere und monomere UV-Stabilisatoren schützen gegen UV-Alterung.
  "Absorber": Chemische Filtersubstanzen absorbieren die schädlichen UV-Strahlen und unterstützen die Wirkung von HALS-Stabilisatoren synergistisch.
Flammhemmer: Brom-/ Antimonverbindungen verzögern die Entflammbarkeit von Folien und Profilen. Brandschutznormen wie DIN 4102/ B2 sind zu beachten.
Treibmittel: Endotherme Treibmittel-Systeme werden zur Herstellung von feinzelligen Schaumfolien und Platten eingesetzt oder als Nukleator bei der CO2-Verschäumung verwendet.

Lebensmittelkontakt

Die Wirkstoffe haben im Allgemeinen innerhalb der üblichen Dosierung eine Zulassung laut BfR. Die einzelnen Daten sind den Produktinformationsblättern zu entnehmen. Zulassungen anderer Behörden, speziell FDA- und EG-Zulassungen, liegen in den meisten Fällen ebenfalls vor und können im Bedarfsfall erfragt werden.


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